Was ist ein Holzhaus?

Informationen zum Haustyp "Holzhaus"

Der Rohbau von einem HolzhausWer ein Haus bauen möchte, steht immer vor der entscheidenden Frage, welche Bauweise für die eigenen Bedürfnisse am Besten ist. Heutzutage werden von den Bauträgern eine Vielzahl an verschiedenen Bauweisen angeboten. Vom Massivhaus aus Ziegelstein, über Passivhäuser bis hin zum ökologischen Holzhaus aus nachwachsenden Rohstoffen.

Keine einfache Entscheidung, die wohl überlegt werden muss. In dem folgenden Text erfahren sie Wissenswertes über die Vor-und Nachteile der Holzbauweise. Dies soll ihnen bei ihrer Entscheidung helfen und ihnen einen Überblick geben.

Übrigens: Viele Fertighäuser werden aus Holz gebaut.

Vorteile von einem Holzhaus?

Ein großer Vorteil ist die selbstständige Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Haus. Das Wohnklima ist durch den natürlichen Baustoff Holz optimal und liegt bei etwa 40% Luftfeuchtigkeit. Das liegt daran, das Holz durch seine offene Diffusion die Feuchtigkeit in der Luft reguliert und somit konstant hält. Besonders gut geeignet ist diese Bauweise für Personen, die bereits mit Atemwegsproblem aufgrund verschiedener Krankheiten zu kämpfen haben. So fühlen sich beispielsweise Asthmatiker in Holzhäusern sehr wohl.

Ein weiterer Vorteil ist die leichte Fertigung und Montage. Das Material Holz ist leicht zu bearbeiten und bietet dadurch einen Vorteil in der Fertigung. Es ist auch möglich, bei Holzhäusern ein Teil der Bauteile bereits vorzufertigen, da das Material leicht und schnell zu verarbeiten ist. Die Montage vor Ort gestaltet sich ebenfalls einfacher als bei zum Beispiel Massivhäusern. Diese nimmt meist nur wenige Tage in Anspruch.

Diese Bauweise ist außerdem umweltfreundlich, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Holz bietet sich für einen Hausbau darüber hinaus als energetisch sinnvoll an, da es sehr wärmedämmend ist. Im Winter ist ein Holzhaus von Vorteil, da es sehr gut wärmt. Das liegt daran, dass das Holz eingelagerte Zellen besitzt, die mit Luft gefüllt sind. Man kann sagen, dass ein Holzhaus in diesem Fall die gleichen energetischen Eigenschaften mitbringt wie ein Passivhaus. Es bindet außerdem CO2.

Nachteile von einem Holzhaus?

Ein Nachteil kann – vor allem im Sommer – die Wärmedämmung sein, da das Holz nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit besitzt. Das hat zur Folge, das die Wärme und die Hitze an die Räume weitergegeben wird, was zu heißen Wohnräumen führt. Man kann sich aber in diesem Fall Abhilfe schaffen, indem man die Wände mit geeignetem Dämmmaterial wie zum Beispiel Zellulose dämmt. Außerdem ist es wichtig, dass das Haus Rollladen und Markisen besitzt, um die Sonneneinstrahlung abzuhalten.

Das wichtigste Thema bei einem Holzhaus ist sicherlich das Thema Brandschutz, welches ein unbedingtes Muss darstellt. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Haus mit Hartschaum und Mineralfasern gedämmt ist, um bei einem Brand Schlimmeres zu vermeiden. Aus diesem Grund sind Versicherungen für Holzhäuser um einiges teurer als für Massivhäuser.

Abschließend ist in Holzhäusern die Lärmbelastung höher als bei Massivhäusern. Ein weiterer Grund, eine gute Dämmung einzubauen.

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