Die 5 besten Einrichtungstipps für ein Einfamilienhaus

Fünf Tipps für die Einrichtung des neu gebauten Hauses

Wer ein Einfamilienhaus baut und einrichtet, plant normalerweise langfristig und möchte beim Einzug alles so vorbereitet haben, dass er in den nächsten Jahren erst mal nur noch genießen muss. Was Sie daher beim Einrichten beachten müssen und wie Sie Ihr Haus zum Zuhause machen, lesen Sie in den folgenden fünf Tipps.

#1 Genügend Stauraum einplanen

Es gibt Dinge, von denen hat man nie genug –  und Stauraum gehört auf jeden Fall dazu. Selbst, wenn Ihr Haus um einiges größer ist als Ihre frühere Wohnung, werden Sie sicher in ein paar Jahren an den Punkt kommen, an dem Sie Stauraum vermissen werden. Schließlich sammelt sich über die Jahre doch immer einiges an.

Achten Sie daher bereits vorm Einzug darauf, dass Sie den Raum richtig ausnutzen. Bücherregale mit Schubladen, in denen schnell mal was verschwinden kann, oder Regale und Schränke, die wirklich den gesamten Platz bis zur Decke ausnutzen, können den vorhandenen Stauraum leicht verdoppeln. Gerade in der Küche können clevere Schranksysteme dabei helfen, auch noch in zehn Jahren genügend Platz für alle Koch- und Backutensilien zu haben. Beim Einräumen sollten Sie dann natürlich darauf achten, die wenig genutzten Gegenstände nach oben zu räumen. So haben Sie alles, was Sie täglich brauchen, im direkten Zugriff.

Auch unter Sofas oder Betten kann man zusätzlichen Stauraum schaffen, den man nicht mal sieht. Dies ist ideal für Bettwäsche, Auflagen für die Gartenstühle oder das Gästebett: also für alles, was flach ist und nicht täglich benötigt wird.

#2 Treppen richtig in Szene setzen

Anders als Wohnungen haben Einfamilienhäuser oft eine zweite Etage, sodass es in beinahe jedem Haus eine Innentreppe gibt. Gerade der Raum auf der Treppe und um sie herum wird beim Einrichten häufig vergessen, wobei er sehr viel Gelegenheit bietet, zum echten Hingucker zu werden.

Die Wände im Treppenhaus können zum Beispiel als Foto-Galerie dienen. Schön ist eine thematische Zusammenstellung der Fotos. Bilder von Urlaubsreisen – am besten chronologisch geordnet – lassen bei jedem Gang nach oben oder unten die Erinnerung wieder aufblühen. Auch gerahmte Schnappschüsse von Freunden und Familienmitgliedern machen Ihren Treppenaufgang zum Foto-Atelier: Ihre Gäste werden immer wieder dort stehen bleiben und die Details der Fotos bewundern, und Sie selbst werden das wahrscheinlich auch sehr häufig.

Fotos, die Sie auf Leinwand drucken lassen, schlucken außerdem Schall und helfen dabei, gerade offene Treppenhäuser etwas ruhiger zu gestalten. Wenn Sie selbst kein Hobby-Fotograf sind, können Sie auch entsprechende fertige Leinwand-Bilder mit tollen Motiven finden. Diese können Sie dann auch farblich zur Wandfarbe und zum Fußboden abstimmen, sodass Ihre Treppe besonders harmonisch wirkt. Bei all den Fotos und Bildern sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Boden Ihrer Treppen trittfest ist. Gerade Kinder oder ältere Menschen rutschen leicht auf Treppen aus, was immer sehr schmerzhaft ist.

#3 Mit Stoffen für Wärme sorgen

Gerade in modernen Einfamilienhäusern gibt es vor allem Holz- und Steinfußböden. Diese sehen schön aus und bringen auch durch ihr Material ein Gefühl von Wärme ins Haus, wirklich warm sind sie jedoch nicht. Dagegen können Sie mit Stoffen Abhilfe schaffen. Einerseits können Sie die Fenster mit schönen Vorhängen dekorieren und haben somit auch direkt eine weitere Möglichkeit, den Raum abzudunkeln.

Die fünf besten Einrichtungstipps für das neue Haus

Außerdem können auch Teppiche und kleinere Läufer gerade große Räume besonders wohnlich wirken lassen. Dazu bieten Stoffe die Möglichkeit, farbliche Akzente zu setzen. Dafür ist es allerdings wichtig, dass Sie verschiedene Stoffe in einem Raum auch farblich aufeinander abstimmen, selbst dann, wenn Sie nicht direkt nebeneinander hängen oder liegen. Auch kleinere Stoffe wie schöne Sofa-Kissen oder Tischdecken lassen einen Raum direkt viel behaglicher erscheinen, da man mit Stoff jeglicher Art sofort unbewusst ein Gefühl von Geborgenheit verbindet.

Eine tolle Auswahl von Stoffen können Sie beispielsweise in Einrichtungshäusern von Knutzen Wohnen finden.

#4 Licht auch in dunkle Ecken bringen

Egal, wie gut Ihre Räume ausgeleuchtet sind, es gibt immer wieder Ecken, in denen es trotzdem dunkel ist – vor allem an langen Winterabenden. Oft eignen sich solche Ecken aufgrund Ihrer etwas abgeschiedenen Lage perfekt dazu, sie mit zwei Sesseln und einem Tischchen zur Lese-Ecke zu gestalten, allerdings fehlt zum Lesen hier das Licht. Dies können Sie ohne großen Aufwand über eine Stehlampe „nachrüsten“.

Stehlampen können Sie überall im Raum hinstellen und haben sofort ein angenehmes und flexibles Licht. Besonders variabel sind natürlich Stehlampen, die sich dimmen lassen, so dass Sie immer genau die Beleuchtung haben, die Sie für Ihre jeweilige Tätigkeit benötigen. Gerade im Wohnzimmer ist dies sinnvoll, wenn Sie beispielsweise beim Fernsehen gerne ein wenig indirektes Licht haben möchten, um nicht völlig im Dunkeln zu sitzen. Stehlampen sind nicht nur praktisch, sondern können außerdem sehr dekorativ sein und einen Raum optisch stark aufwerten.

#5 Weniger ist manchmal mehr

Gerade große Räume laden dazu ein, sie mit vielen Dingen und Schränken vollzustellen, weil nun endlich der Platz da ist, die vielen Sachen zu positionieren, die man schon immer haben wollte. Gerade, wenn Sie einen einzelnen größeren Raum zur Verfügung haben, sollten Sie aber auch die Möglichkeit in Erwägung ziehen, diesen einfach für sich wirken lassen und lieber ein einzelnes, besonderes Möbelstück in Szene zu setzen, als den Raum direkt mit vielen unnötigen Dingen zu füllen. Ein sogenanntes Centerpiece bestimmt dann ganz automatisch den Charakter des Raums, in dem er steht. Alle anderen Möbelstücke und dekorativen Elemente dienen dann ebenfalls dazu, dieses eine noch besser zu betonen.

So ein Centerpiece kann zum Beispiel eine besondere Kommode oder ein Tisch in antikem Design sein. Wenn Sie sich für ein solches Möbelstück entscheiden, werden Sie es ganz automatisch nicht zustellen oder durch andere, weniger besondere Stücke, den Raum nehmen. Stattdessen können Sie gezielt betonen und dekorieren, um den Charakter des Raums und Ihres Mobiliars noch mehr herauszuarbeiten.

Zum Schluss

Mit diesen Tipps sollte Ihnen die Einrichtung Ihres Einfamilienhauses leicht fallen. Dabei dürfen Sie natürlich eines nicht vergessen: Am Ende ist Ihr neues Haus ein Zuhause, und das Wichtigste ist, dass Sie und Ihre Familie sich dort wohl fühlen, dass all Ihre Bedürfnisse dort erfüllt werden und dass Sie jeden Tag aufs Neue immer wieder gerne dort sind.

Also: Nutzen Sie bei der Gestaltung und Einrichtung Ihres neuen Zuhauses ruhig auch ganz viel Bauchgefühl. Denn schließlich wissen Sie am besten, wie Sie und Ihre Familie am liebsten wohnen und leben möchten.